Schreiben, schreiben, schreiben.
Das ist - neben der Liebesforschung -
meine zweitgrößte Passion.

Ich schreibe alles:
Tagebuch, Artikel, Kommentare,
liebe Briefe an liebenswerte Menschen
und auch böse Briefe an Behörden
oder sonstige Unruhestifter.
Zum Gedichte schreiben kam
ich über die philosophische und psychologische Aufarbeitung einer schweren Krankheit.
Die Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens und der Notwendigkeit der Liebe für den Menschen, ließ mich eines Tages auf die Worte meiner Gefühle
achten und gefühlsmäßige Ereignisse in Gedichten festhalten.

In meinen Tagebuchgedichten versuche ich, Mut dafür zu machen, jede Auseinandersetzung zu wagen. Ängste und unangenehme Reaktionen als genauso menschlich zu akzeptieren, wie Freude und glückliche Empfindungen.
So gewinnen wir Freiheit und Unabhängigkeit, der Boden auf dem die wahre Liebe blüht.
Denn die Liebe ist nur dort, wo wir sie in uns selbst finden.
Jetzt erfüllte ich mir einen Lebenswunsch.
Immer schon wollte ich einen Roman schreiben.
Ich arbeitete jahrelang, im absolut sachlich-trockenen Ton, an einer Gegenüberstellung der Phänomene Liebe und Jesus, weil ich entdeckt hatte, dass es sich um ein und dieselbe grundlegende Wahrheit handelte, die ich jederzeit als Lebenshilfe in Anwendung bringen konnte.
Und dies obwohl ich bis heute mit der Amtskirche nichts anfangen kann.
Oder vielleicht gerade deshalb. Denn im Zuge meiner Arbeit an dem Phänomen Jesus bin ich aus der Kirche ausgetreten.
Doch jeder, dem ich von meiner sensationellen Entdeckung erzählte, wies mich sofort darauf hin, dass es sich um Theorie handelte, die in der Praxis keineswegs umsetzbar sei.
Und dass Jesus außerdem und überdies und mit Religion sowieso nicht... usw.

Deshalb schrieb ich einen Roman, welchem ich meine Erkenntnisse zugrunde legte.
Ich wählte eine alltägliche Geschichte, mit der ich schon hunderte Male in meinem Freundeskreis konfrontiert worden bin, um sie mit meinen eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen aufzulösen.
Aber ich wollte unbedingt vom trockenen sachlichen Ton weg.
Es sollten keine Weisheiten mit erhobenen Zeigefingern verzapft werden, sondern ich wollte eine liebenswerte Frauenfigur erschaffen, die genau deshalb so liebenswert sein sollte, weil sie diesen Erkenntnissen folgte.

Eine Frau, mit der man lachen und weinen konnte, ohne sich dafür genieren zu müssen. Kein kitschiger, sondern gefühlvoller Herz-Schmerz.
Die positive Grundhaltung sollte auch viel Spass beim Lesen verbreiten, denn auch diese Lena taucht aus den tiefsten Tiefen ihrer Ängste, Zweifel und Leiden immer wieder auf, um den Spass in ihrem Leben nicht zu kurz kommen zu lassen.

In der Zwischenzeit kann ich auf einen erfreulichen Erfolg zurückblicken.

Der mich ermutigte, meinen nächsten Roman zu schreiben.
"Das Mutterweib" ist am 3.Oktober 2007 veröffentlicht worden und man kann Lena Rotwald in einer Nebenrolle wieder begegnen.

privat:

Ich lebe mit meinem Ehemann,
dem Maler

Heinz Spicka,
der auch einen Teil
meiner Bücher
illustrierte und hier mit einigen seiner Bilder vertreten ist,

am Neusiedlersee .
Meine Hobbies
neben dem Schreiben sind Portraitmalen,

home
sieheauch
das Arbeiten mit Ton
männermuseum
und die kreative Arbeit mit Texten und
Computerdesign.