Jungle Tumbling

In einer Hängematte
zwischen meinen Brüsten
schaukelt sanft mein Herz

Über die goldene Brücke
deines Atems
schwebt ein Kuss darauf zu

Kurz vor der Landung
dreht er ab
und verirrt sich dorthin

Wo im Dschungel
meine Leidenschaft
in feuchter Hitze döst

Und die Hängematte
schlägt einen Purzelbaum

Mieze

Was ist das doch bloß für ein Tier
Das so schnurrend sitzt vor dir

Mit grünen Augen
Rotem Haar
Sehr oft für dich schon Rätsel war

Weil's manchmal knurrt
Und Krallen zeigt
Schmollend in einem Winkel schweigt
Ein klagend Lied dem Vollmond singt
Das schaurig deinem Ohr erklingt

So manche Maus schon hat verscheucht
Mitunter auch davon dir läuft
Doch wieder dann
kratzt an der Tür
Bittet
Herrchen öffne mir
Weil du doch mein Zuhause bist

Das immer aus der Hand dir frisst
Sich weich an deinen Körper schmiegt
Wenn es in deinem Bettchen liegt
Und unter deinem Kraulen sich streckt
Dann dankbar deinen Körper leckt

Und mit dir spielt
mit sanfter Tatze

Wie sagst du zu mir?
Miezekatze?

Miau Mio

Mio Miau
Mio Miau

Ich bin die Miezekatzenfrau

Miau Mio
Miau Mio

Wo ist denn nur mein Kater
Wo?

Miez Miez
Mauz Mauz

Oh ei der dautz

Wie Lumpi spitz
Ist diese Miez

Das A und O

Ooohhh!
Aaahhh!

Wo?
Da!
Und hier

Auch da?
Ja!

Iiihhh!
Sieh!
Wie nie ...

Uuuhhh!
Jetzt du!

Nein
Nicht allein!

Jaaaaaaahhh!!!

Die heilige Hure

Du bist der Mann
Der in mir
Die heilige Hure hat geweckt
Die das Kind in dir hätschelt
Und deine Männlichkeit leckt

Die voll mütterlichem Stolz
Vor deinen Eitelkeiten steht
Und deren Stolz in deinem Bett
Vor Lüsternheit vergeht

Die mit sorgender Nachsicht
Deine Spiele bewacht
Und dann spielt mit dem Feuer
Mit dir in der Nacht

Die mit zärtlichen Händen
Deine Seele gesundet
Und mit rotlackierten Krallen
Deinen Körper aufschrundet

Die mit samtweichen Lippen
Dich ins Träumeland bringt
Und mit fordernder Zunge
In deine Geilheit eindringt

Die mit heiliger Kraft
Vor das Söhnchen sich stellt
Und mit weiblicher Schwäche
In deine Manneskraft fällt

So sehn ich mich

Heute morgen
warst du hier
Ganz nah bei mir
Ganz tief in mir

Ich spürte dich
Berührte dich
Ich führte dich
Verführte dich

Du lagst bei mir
Dann über mir
Dann unter mir
Dann zwischen mir

Ich gab mich dir

So sieht
die Sehnsucht aus
nach dir
Wann
bist du endlich
wieder hier

Ganz nah bei mir
Ganz tief in mir

Ich glaube
Es ist ein Geheimnis
Was deinen Sex ausmacht

Ein wunderbares Geheimnis
Wie er plötzlich erwacht

Wie er
Aus meiner Zärtlichkeit wächst
Und dann
Mit deiner Zärtlichkeit hext

Ein wunderbares Geheimnis
Das prickelt und kribbelt und bebt
Das brodelt und fließt und herabstürzt
Und sich dann stolz erhebt

Das aufblinkt und funkelt und blitzt
Das glänzt und leuchtet und strahlt
Das knistert und glüht und siedet
Und herrliche Farben malt

Das sich schlängelt
Kreiselt und windet
Aufsteigt in schwindelnde Höhen
Doch überall mich dort findet
Wo ich mich nach dir so sehn'


Das singt und rauscht
Und dröhnt und schreit
Sich einfangen lässt
Und dann befreit
Das wimmert und ächzt
Das weint und lacht
Das wiegt und hält
Und mich glücklich macht

Dein wunderbares Geheimnis
Das schnurrt und seufzt und stöhnt
Das perlt und sprüht und schäumt
Und dann in mir heiß verströmt

Mich trägt
Auf deinen Wellen
In meiner Liebe Strom
Mich auffängt
Im Fallenlassen
In deine Explosion

Ich glaube
Es ist dein Geheimnis
Wie du meine Sehnsucht heilst

Ein wunderbares Geheimnis
Weil du es mit mir teilst


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You sexy thing
Ich schaukle
auf einem weißen weichen Wolkentuch
In der blauen Weite des Himmels

Zärtliche Sonnenfinger
liebkosen meine Haut
Und entzünden kleine Sonnwendfeuer
an längst erkalteten Vulkanrändern

Ein kleiner Windjunge
fächelt mir Kühlung zu
Und die Bougainvillea
neben meinem Ohr
erzählt mir flüsternd
ihren lila Traum

Die Silbertropfen auf meiner Haut
kokettieren mit der Sonne
Doch in der Hitze ihres Flirts
verschmelzen sie
zu glitzernden Rinnsalen
Die warme Seen
in längst vergessenen Grotten bilden

Der kleine Windjunge füttert
die Schmetterlinge in meinem Bauch
mit süßem Blütenduft
Und die Grillen in meinem Kopf
mit kleinen Seufzern

In der Luft döst säuselnd
ein leises Lied von Frieden
Ich denke an dich

Sofort
bläst der große Windbruder
kräftig
in meine Sonnwendfeuer

Und hell auflodernd
erzählen sie mir
verschwörerisch
ihren rotglühenden Traum

Die Silberseen
treten über die Ufer
Und fließen
In wilden
ungezähmten Strömen
Durch nie gekannte Täler
In das Meer der Lust

Zischend
verlöschen die Feuer

Ich springe auf
Renne ins Bad
und nehme
eine kalte Dusche

Dann setze ich mich wieder
in meinen Liegestuhl
auf dem Balkon
Und genieße weiterhin
diesen
ach so heißen Sommertag

Heiße Träume
Schwindlig

Ich schließe die Augen
Denn so sehe ich dich
Und glühende Wärme
strömt in mich
Füllt mir den Mund
mit heißem Honig
Den klebrig süß
Für mich wunderbar wonnig
Ich tropfe
auf deinen Lippenrand

Strömt in meine zärtliche Hand
Die so heiß
über deine Haut dann schwebt
Dass diese im Fieberschauer erbebt

Strömt in die Mitte meiner Lust
Erhitzt uns beide
Brust an Brust
Deine Männlichkeit
wird zum Flammenmeer
Und löschen
kann mich gar nichts mehr

Siedend verglühe ich in deiner Glut
Zerschmelze in deinem heißen Blut
Und fließe wie gleißender Lavastrom
Mitten in deine Explosion

Ich öffne die Augen
Und du bist nicht hier
Nur ein Schwindel der Hitze
Brachte dich zu mir

Das süße Salz der Lust

Dich
So wie nur dich
berühren
Die Seide deiner Haut
zu spüren
Deine Zärtlichkeit zu küssen
In der Liebkosung
zu zerfließen

Den weichen Pelz
sanft zu durchwühlen
Die Hitze deiner Lust zu fühlen
Und ihre Süße zu entdecken
Im Salz auf deiner Haut
zu schmecken

Im Sinnesrausch
wie Wein sie trinken
Und dann
ermattet in dich sinken
In deiner Glut
verlöschend glimmend
Ans Ufer
deiner Nähe schwimmend

Um diese Süße
zu erschmecken
Will ich
dich
immer neu
entdecken

Der Duft der Männer
steigt aus dem Fluss
Und hüllt mich in eine Wolke ein
Die mich sinnlicher
als so mancher Kuss
Wahrer Männlichkeit
bewusst lässt sein

Schlammige Würze
An feuchte Erde mahnt
Dort
Wo der Quell des Lebens
Sich kraftvoll den Weg bahnt

Salzige Feuchte
die wie Säfte der Lust
riecht
Und prickelnd
mir über die Sinne kriecht

Samtige Schwüle
beschwört den Duft
Der nach einem Gewitter ruft
Das in männlicher Hitze entsteht
Und sich in mir
dann kraftvoll entlädt

Herbfrische Kühle
In glitzernder Kaskade
Erinnert an Tropfen
Die nach dem Bade
an Haar und Haut
einer Männerbrust blinken
Und verleiten
Von so köstlichem Nass
zu trinken

Zartbittere Schwere
Wie Geruch der Müdigkeit
Die manchmal
mich drängt
nach der Lust
in die Einsamkeit

Doch der Fluss
ist niemals einsam
Weil er immer geben kann

Diesmal
gab er
meinen Sinnen Nahrung
Roch er doch heute
wie ein Mann

Deine Blicke streicheln mich
Und alles andere zählt nicht mehr
Deine Lippen öffnen sich
Und ruhig sitzen fällt mir schwer

Deine Hand
sie liegt auf meiner
Und die Erde bebt
Deine Hand
auf meinem Knie
Und mein Körper lebt

Und mein Blick
auf deinen Mund
gibt mein Geheimnis preis
Dich küssen will ich
Stück für Stück
Und mir wird kalt und heiß

Und nun dein Mund
an meinem Ohr
Doch ich kann nichts mehr hören
Mein Blut rauscht laut
und mir kommt vor
Glut würde mich verzehren


Die Lippen nun an meinem Hals
Puls und Atem
spielen verrückt
Und mir scheint auch ebenfalls
Die Härchen im Genick

Und jetzt
Das Wort das streicheln kann

Was sagst du noch zu mir?
... dich küssen überall?
Doch dann
bin ich nicht mehr bei mir

Mein Magen
schlägt den Purzelbaum
Und meine Sinne schwinden
Ich glaube es ist nur ein Traum
Gleich werde ich wach
mich finden

Doch nein
Erwachen gibt es keins
Es gibt nur süße Qual
Da erlös ich mich
und gehe heim

Vielleicht
das nächste Mal ...

Spaziergang am Fluss
Elektrisch
1.000 kleine Schweinchen
machten mich ganz schwach
1.000 kleine Schweinchen
warteten auf dich

1.000 kleine Schweinchen
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1.000 kleine Schweinchen
wurden in mir wach
1.000 kleine Schweinchen
ließen mich im Stich
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